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1. August 2016: Die Bundesregierung fördert die Effizienzsteigerung in Gebäuden

Die Bundesregierung macht Ernst mit der Effizienzsteigerung in Gebäuden und will in den nächsten vier Jahren den Austausch von bis zu zwei Millionen Heizungspumpen jährlich fördern. Darüber hinaus soll der hydraulische Abgleich von jährlich 200.000 Heizungsanlagen finanziell bezuschusst werden. „Es handelt sich damit um eine der größten Einzelförderungen im Heizungssegment in der Geschichte der Bundesrepublik.“

Was wird konkret gefördert?

Seit 1. August 2016 ist die neue Richtlinie „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ in Kraft. Sie besteht aus zwei Bausteinen:

  1. Austausch von Umwälzpumpen oder Warmwasserzirkulationspumpen durch neue, hocheffiziente Pumpen in bestehenden Heizungsanlagen.
  2. Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, und die Installation aller Bauteile, die für den hydraulischen Abgleich benötigt werden. Dazu gehören z. B. voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler und Strangventile.

Ebenfalls gefördert wird das Einstellen der Heizkurve (Planungsleistung), der Einbau eines Pufferspeichers oder separater Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik.

Beide Maßnahmen können unabhängig voneinander vorgenommen oder kombiniert werden.

Wie hoch ist die Förderung?

Die staatliche Förderung beträgt jeweils 30% des Netto-Rechnungsbetrags. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 25.000 Euro pro Vorgang. Die Höhe der Förderung wird anhand des Netto-Rechnungsbetrags ermittelt – also ohne Mehrwertsteuer.

Wesentliche Voraussetzung dafür, dass der Endverbraucher den Zuschuss beantragen kann: Er muss zur Durchführung dieser Maßnahmen einen Fachbetrieb beauftragen.

Wie wird der Förderantrag gestellt?

Der Förderantrag wird vom sogenannten Zuwendungsempfänger, also dem Eigentümer und Anlagenbetreiber, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) online unter www.bafa.de gestellt. Der Fördernachweis wird durch Vorlage der Handwerkerrechnung erbracht.

Wichtig ist, dass der Fachhandwerksunternehmer eine Rechnung nur für die Maßnahmen im Rahmen der Förderbausteine (inklusive der Installationskosten) ausstellt. Das Bafa soll bei der Antragstellung nicht mit weiteren Installationsmaßnahmen konfrontiert werden, die der Kunde eventuell zusätzlich beauftragt hat.

Energieeinsparverordnung 2014: Was ändert sich !

Auf dem Weg zum Klimaneutralen Gebäudestand soll in Gebäuden mehr Energie eingespart werden, sei es bei Heizen, Kühlen, Wassererwärmen, Lüften oder Beleuchten.
Vom 1. Mai 2014 an gilt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014.

Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand in Deutschland umsetzen.

Die am 1. Mai 2014 in Kraft tretende neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) verschärft die Regeln für Neubauten ab 2016. Sowohl Handwerksunternehmer als auch Privatpersonen mit Immobilienbesitz müssen sich nach der EnEV 2014 richten, um Strafen zu vermeiden.

Altbauten

Öl- und Gasheizkessel: Ab 2015 müssen laut der aktuellen Energieeinsparverordnung Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, außer Betrieb genommen werden.

Heizungsanlagen, die nach dem 1. Januar 1985 eingebaut wurden, müssen laut der neuen EnEV spätestens nach 30 Jahren ersetzt werden. Für diese Regelung gibt es allerdings eine ganze Reihe von Ausnahmen: Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die zum 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit. Kommt es zu einem Eigentümerwechsel, muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht innerhalb von zwei Jahren erfüllen. Niedertemperatur- und Brennwertkessel sind von der Austauschpflicht ausgenommen.

Dämmung: Oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz erfüllen, müssen spätestens bis Ende 2015 gedämmt sein. Darunter fallen Decken beheizter Räume, die direkt an ein nicht beheiztes Dachgeschoss angrenzen. Es reicht jedoch auch aus, wenn das darrüberliegende Dach gedämmt ist oder den Anforderungen des Mindestwärmeschutzes entspricht. Ausnahmen gelten ebenfalls, wenn die Hausbesitzer zum 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.

 

Heinz Rock         Schornsteinfegermeisterbetrieb / Energieberater HWK         Lindenstr. 33         97509 Lindach

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